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E-3 Mediadaten | Ausgabe Feb 2009 bis Dez/Jan 2010
Dr. Christian Wieland, RAAD Research: Insgesamt fällt die Reaktion der meisten IT-Dienstleister auf die aktuellen Herausforderungen jedoch relativ hilflos aus. Im Wesentlichen sollen die Umsätze mit denselben Zielkunden und auf kaum angepassten Zielmärkten sowie mit einem im Großen und Ganzen unveränderten Produktportfolio erreicht werden. Frei nach der Devise: „In schwierigen Zeiten machen wir alles wie immer, davon allerdings weniger und werden damit hoffentlich mehr erreichen.“ Das ist keine Strategie, das ist Hoffnung. Und es ist bereits absehbar, dass sich diese Hoffnung in vielen Fällen nicht erfüllen wird.Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der im April erschienenen Studie „Marketing Spending 2009“, deren Daten im Januar 2009 erhoben wurden. www.raad.de
Marketingausgaben von heute sind Einnahmen von morgen:
Ohne zielgruppengerechte und SAP-affine Ansprache und dedizierte Hinweise auf das eigene Wissen und Angebot können SAP-Partner nur hoffen, dass Bestands-kunden aus der SAP-Community zu ihnen kommen.
„Man kann sich aus einer Krise nicht heraus sparen,man muss sich heraus investieren!“
Craig Barrett, Chairman of the Board Intel
Holger Jung, Vorstand der Werbeagentur Jung von Matt, im SPIEGEL Online Interview: „Ich halte nichts von antizyklischer Werbung im großen Stil. Die kann ich von einem Kunden im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld auch kaum verlangen. Aber die Unternehmen müssen zumindest über ein Mindestmaß an Werbung nachdenken, wenn sie ihre Marken nicht dauerhaft schädigen wollen. Marken sind Leuchttürme, die müssen gerade bei Nebel brennen. Einen Discostrahler brauche ich dazu aber nicht. Das wird leicht vergessen bei der aktuellen Panik.“ (Quelle/Copyright by SPIEGEL Online, www.spiegel.de, und Jung von Matt, www.jungvonmatt.de)Das vollständige Interview mit Holger Jung finden Sie mit diesem Link auf SPIEGEL Online.

MEDIENTAGE MÜNCHEN 2008 vom 29. bis 31. Oktober: Rauer Wind im Web 2.0 - Über die wirtschaftlichen Chancen und Risiken im Web 2.0 debattierten Experten bei einer Podiumsdiskussion des Beratungs-unternehmens Ernst & Young während der MEDIENTAGE MÜNCHEN. Die aktuelle Finanzkrise, so die einhellige Prognose, werde zu einer Auslese der reichweitenschwachen Angebote führen, während starke Medienmarken durchaus überleben könnten. „Sehr, sehr gute Erfahrungen“ mit der exklusiven Online-Community „A small world“ habe zum Beispiel Mercedes-Benz gemacht, meinte Sven Dörrenbächer, Head of Media bei Daimler. Die Plattform habe weltweit nur 300.000 Mitglieder, die aber sehr elitär seien und für die besondere Erlebnisse geschaffen würden. Dörrenbächer kündigte an, dass der Automobilkonzern in der aktuellen Situation nicht die Kommunikationsausgaben kürzen, sondern demnächst sogar forcieren werde.
Quelle: Medientage München GmbH, Rauer Wind im Web 2.0
Peter M. Färbinger, Herausgeber E-3 Magazin: „Das E-3 Magazin hat eine extrem starke Marke, wie die aktuelle Untersuchung von prolytic gezeigt hat (siehe Aussage von Professor Taudes, oben). Als führendes Community-Magazin in der SAP-Szene ist das E-3 "Mitmachangebot" nicht nur auf das Web 2.0 beschränkt, sondern umfasst ganzheitlich und nachhaltig die SAP-Bestandskunden und SAP-Partner. "Community" ist für uns Blattlinie auf allen E-3 Medienkanälen und Medienpartnerschaften. Unsere Bildungsarbeit ist auf eine genau definierte Zielgruppe ausgerichtet, damit schaffen wir über die E-3 Medienkanäle die Grundlage für eine Wertegemeinschaft und ein Solidarsystem.“
MEDIENTAGE MÜNCHEN 2008 vom 29. bis 31. Oktober: Kreuz und quer denken in Zeiten von Crossmedia. „Fangen sie an zu spinnen, lassen sie zu, dass kreuz und quer gedacht wird“, forderte Sebastian Turner von der Werbeagentur Scholz & Friends Group die Zeitungsmacher auf. Er bezeichnete die Zeitung als einen Ort der Gemeinschaft. Man müsse unter dem Stichwort Mitmach-Zeitung neue Marken generieren. Das sahen auch die anderen Panel-Teilnehmer so: „News sind inzwischen überall zu haben und zwar kostenlos“, so Dr. Dirk Ippen, Inhaber des Münchner Zeitungs-Verlags, „doch eine Zeitung vereint eine bestimmte Zielgruppe zu Solidarsystemen.“ SZ oder FAZ würden von einer Bildungs- beziehungsweise Wirtschaftsbildungselite gelesen, die sich mit der Zeitung identifizierten. Dazu käme heute natürlich das Internet als perfektes interaktives Medium. „Egal welches Medium, Communities und deren Vernetzung sowie kreative Ideen: wie man diese werblich anspricht, sind die Fragen der Zukunft“, sagte Christiane zu Salm, Vorstand Cross Media bei Hubert Burda Media. Auch innerhalb der Verlage würden sich die Organisationsstrukturen verändern, prognostizierte sie. Eine Gemeinschaftsbildung nach innen sei ebenso notwendig wie eine Öffnung gegenüber den neuen technischen Möglichkeiten.
Quelle: Medientage München GmbH, Kreuz und quer denken in Zeiten von Crossmedia
Wie lange lesen die Mitglieder der SAP-Community eine Ausgabe des E-3 Magazins? Von 91.000 Kontakten pro Ausgabe lesen 76,7 Prozent das E-3 Magazin zwischen 16 Minuten und eineinhalb Stunden (Addition der Prozentwerte der blauen Balken, Total (150): 18,7+21,3+22+14,7=76,7%).
„Wer Kommunikation übt,
steht im Dienst eines anderen und gibt ihm eine Gabe weiter,
die diesen prägt, formt und verändert,
so dass aus dem, der Kommunikation schenkt,
und dem, der sie empfängt,
ein neues Drittes wird: die Communio.“
Prof. em. Dr. Gisbert Greshake ist Professor emeritus für katholische Dogmatik und Ökumene. Mitherausgeber der erfolgreichen Edition christlicher Quellentexte.
Lehrt an der Gregoriana in Rom und in Freiburg/Breisgau.
